Das Gedicht am webRand

Lädt uns nicht gerade die Novemberstimmung dazu ein über die

Schaukel des Himmels zu träumen?


Himmelsschaukel

 

 

 

Manchmal gelingt uns

der Schwung hinauf

ins tiefe Blau

vielleicht weil der Platz gerade frei wurde

auf der goldenen Schaukel

und wir in dem Moment

hinaufgeschaut haben?

 

Ich liebe die Verkehrtheit

dort oben, die Zeitlosigkeit

keine Pirouette

kein Kreisen im irdischen Strudel

nur Sein.

 

Und ich liebe es darin

mit dir den Klang-

farben unserer Leidenschaft

zu lauschen

den Atem der Welt

zu umsegeln, wissend über

die goldene Schaukel des Himmels.

 

 

 

(© M. H. Maikind)



Gästebuch:

Kommentare: 4
  • #4

    dorothea (Mittwoch, 30 Januar 2019 11:11)

    ... so wie das Jahr
    es war
    und ist im Herzen immerdar

  • #3

    dorothea (Mittwoch, 30 Januar 2019 11:09)

    die Flocke ... gewesen
    und doch immer da

  • #2

    JB (Donnerstag, 01 November 2018 18:47)

    Liebe M.H.Maikind, mit diesem Gedicht schreibst Du mir glatt von der Seele.
    Wie könnte ein Mensch auch anders sein als wie er denkt?
    LG JB

  • #1

    Josef (Samstag, 08 September 2018 19:10)

    Liebe M.H. Maikind,
    wieder mal überrascht Du mit einem schönen Gedicht ; es regt mich zum Nachdenken an und ist zugleich wie Balsam für die Seele. Danke dass Du es mit uns , Deinen Lesern teilst.
    LG Josef