Das Gedicht am webRand

Jeder Mensch trägt zwei Welten in  sich, das Gute, Göttliche und die Welt des Egos.

Manchmal sind wir auch mehr als zwei Welten...?


Anderszwei

 

 

 

Die Enten am Ufer

sind wie immer so frech

und so laut,

diese Stimme

in meinem Innern

übertönen sie nicht.

 

Ich sitze immer noch gerne

im Tal des Gerölls und lausche

dem Echo meines Herzens

wie es leiser werdend

ins Andere verfließt.

 

Nun wankst du nicht mehr, meine Seele

im Puder des Anscheins

und hast die Freiheit gewählt

auf deinem Fluss zu segeln.

 

Der Flagge im Wind

winke ich zu mit einem Lächeln und

einer Perle, die sich im Zwinkern löst.

 

 

 

(© M. H. Maikind)



Gästebuch:

Kommentare: 4
  • #4

    dorothea (Mittwoch, 30 Januar 2019 11:11)

    ... so wie das Jahr
    es war
    und ist im Herzen immerdar

  • #3

    dorothea (Mittwoch, 30 Januar 2019 11:09)

    die Flocke ... gewesen
    und doch immer da

  • #2

    JB (Donnerstag, 01 November 2018 18:47)

    Liebe M.H.Maikind, mit diesem Gedicht schreibst Du mir glatt von der Seele.
    Wie könnte ein Mensch auch anders sein als wie er denkt?
    LG JB

  • #1

    Josef (Samstag, 08 September 2018 19:10)

    Liebe M.H. Maikind,
    wieder mal überrascht Du mit einem schönen Gedicht ; es regt mich zum Nachdenken an und ist zugleich wie Balsam für die Seele. Danke dass Du es mit uns , Deinen Lesern teilst.
    LG Josef